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Herta Däubler-GmelinEdelgard BulmahnGerhard Schröder

Edelgard Bulmahn und ihre Patentrezepte für die deutschen Hochschulen

Während ihrer ersten Amtszeit 1998-2002 brachte die junge SPD-Forschungsministerin einen Gesetzesentwurf durch den Bundestag, der die Hochschullehrern zum Patentieren verpflichtet. In zahlreichen Reden der Ministerin taucht das Wort "Patente" in rosaroter Färbung auf. Das Patentsystem ist für Frau Bulmahn offensichtlich ein Hoffnungsträger. Es könnte erlauben, die kostspielige und sperrige öffentliche Forschung abzuschütteln (oder wenigstens durchzuschütteln) und den Staatshaushalt zu entlasten. Die Entwürfe dazu werden Bulmahn von den wohletablierten Patentfunktionären ihres Ministeriums auf den Tisch gelegt, aber die Ministerin legt bei ihrer Abarbeitung eine auffällig euphorische Haltung an den Tag.
[----- EDELGARD BULMAHN _____]geb 1951 in München, aufgewachsen in Döhren, Studium Politologie und Anglistik, Lehrerin; seit 1987 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1991-98 Mitglied des Fraktionsvorstandes der SPD-Bundstagsfraktion; seit 1993 Mitglied des Parteivorstandes der SPD; seit 1998/10 Landesvorsitzende der SPD in Niedersachsen; 1990-94 stv. Sprecherin für Forschungs- und Technologiepolitik der SPD-Bundestagsfraktion; 1995-96 Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft, Forschung, Technologie und Technikfolgenabschätzung; 1996-98 Sprecherin für Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion; seit 1998/10/27 Bundesministerin für Bildung und Forschung
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© 2004/02/05 Arbeitsgruppe
deutsche Version 2003/12/15 von PILCH Hartmut