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Am Rande Interessantes

Ces dernières années, l'Office Européen des Brevets a accordé environ 30000 brevets sur des algorithmes et des méthodes d'affaires - programmes d'ordinateurs, en contradiction avec la lettre comme avec l'esprit de la loi en vigueur. A présent, le mouvement européen pro-brevet voudrait d'un même geste légaliser ces attributions rétroactivement, et supprimer toute limitation effective à la brevetabilité. Les programmeurs ne pourront plus s'exprimer librement ni disposer librement de leurs propres oeuvres et quant aux citoyens, ils n'auront plus le droit de modeler eux-mêmes les formes de leur communication. Et quelle compensation nous promet-on à une telle dépossession intellectuelle ? Moins d'innovation, moins de compatibilité, moins de bons logiciels.

 

:
GP-Patentexperte Christoph Then dokumentiert umfassend die Patentinflation im Bereich der Biologie. Die Situation ist ähnlich wie in der Informatik. Es geht dabei aber weniger die Frage, ob das Patentwesen zur Produktivität beiträgt, als darum, welche Wertschöpfungsmaschinerien es erzeugt, und ob wir unsere Landwirtschaft dem ökologisch blinden Wüten dieser Maschinerien unterwerfen wollen.

Intellectual Property Rights and the Dissemination of Research Tools in Molecular Biology (http://books.nap.edu/html/property/):
Vorteile von Patenten in der Molekularbiologie
The Microsoft Antitrust Trial and Free Software (http://www.gnu.org/philosophy/microsoft-antitrust.html):
RMS zeigt auf, warum Kartellprozesse nicht den Kern des Monopolproblems treffen. Dies sollten vor allem jene Patentinflationisten lesen, die ihre Hoffnungen in das Kartellrecht setzen, wenn es darum geht, die wettbewerbsfeindliche Wirkung von Logikalienpatenten auszugleichen.
RMS on Software Freedom (http://www.gnu.org/philosophy/why-free.html):
RMS erklärt, warum nur freie Software vollwertig ist.
MKoek Thesis (http://www.wi.leidenuniv.nl/~mkoek/fsl/proj.html):
eine diplomarbeit ueber open source licensen, hat aber eine gute erklaerung von "geistigem eigentum"
:
Neue amerikanische Pläne, Softwarekopierschutz besser durchsetzbar zu machen, lösen Proteststürme aus.[1]
Markengrabbing (http://www.markengrabbing.de):
Kampagne gegen Markenrechtmissbrauch[2]
Save The Web (http://www.savetheweb.org):
Kampagne gegen EU-Pläne zu internet-unverträglichen Ausweitungen des Urheberrechts
Microsoft-Betriebssysteme mit eingebauter Hintertür (http://www.ccc.de/CRD/CRD19990903.html):
Softwarepatente fördern die Geheimhaltung von Quelltext und damit auch das Einbauen von Hintertüren.
European Trademark Office (http://ohim.eu.int/):
In DE, US u.a. sind die Markenämter erst kürzlich in die Patentämter eingegliedert worden. Auf Europäischer Ebene sind beide Institutionen getrennt. Das Markenamt ist in Alicante, das Patentamt in München.
Urheberrechts-Dokumentation der Uni Saarbrücken (http://www.jura.uni-sb.de/urheberrecht/urecht/):
In diesem vorbildlichen Archiv findet man alles zum Urehberrecht aber nichts zu Softwarepatenten.


Annotations

[1] Es geht hier nicht um Patentierbarkeit und die Sache scheint auf den ersten Blick weitaus weniger gefährlich. Wir wollen keinesfalls Softwarepiraten in Schutz nehmen oder das Urheberrecht madig machen. Das Urheberrecht ist wichtig und sollte so weit geschützt werden, wie dies mit vertretbarem Aufwand möglich ist.
[2] Insgesamt bringt das Markenrecht für die Entwicklung freier Software mehr Nutzen als Schaden. Dennoch gibt es auch in diesem relativ übersichtlichen Bereich Auswüchse, die zeigen, wie missbrauchsanfällig der gesamte proprietär-informationelle Komplex (geistiges Eigentum) ist.


http://swpat.ffii.de/archive/miroir/drata.fr.html
© 2002-05-01 (2002-01-24) Groupes de travail
2000-08-25 traduit par Odile BÉNASSY
  
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