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"Der Richtlinientext mit den Änderungen des Parlaments schließt Softwarepatente klar aus! Er ist in sich unglaublich konsistent. Ich denke wir haben diese Woche etwas wunderbares erreicht", begeisterte sich James Herald, ein Mitglied der Arbeitsgruppe zu Softwarepatenten des FFII/Eurolinux, als er die angenommenen Änderungsanträge zu einer konsolidierten Version zusammensetzte.
"Mit den neuen Vorkehrungen in Artikel 2 ist eine computerimplementierte Erfindung kein Trojanisches Pferd mehr, sondern eine Waschmaschiene", erklärt Erik Josefsson von der SSLUG und dem FFII, der die schwedischen Abgeordneten in den letzten Wochen über die Richtlinie beraten hat. Dass die Mehrheiten für die angenommenen Änderungsanträge Unterstützung aus sehr unterschiedlichen politischen Gruppen hatten, spiegelt die beschwerliche politische Debatte wieder, die vorher einen zweifachen Aufschub erzwungen hatte.
Wenn über 78 Änderungsanträge innerhalb von 40 Minuten abgestimmt wird, sind jedoch einige Verwirrungen nicht zu vermeiden: "Die Erwägungen wurden nicht gründlich abgeändert. Eine davon behauptet immer noch, dass Algorithmen patentierbar sind wenn sie ein technisches Problem lösen.", bemerkt Jonas Maebe, belgischer Vertreter des FFII, der zur Zeit im Europäischen Parlament arbeitet. "Aber wir haben alle Zutaten für eine gute Richtlinie. Wir konnten die grobe Form vorgeben. Die Nachbearbeitung kann jetzt folgen. Der Geist der Europäischen Patentübereinkunft wurde zu 80% bestätigt, und das Parlament ist in einer guten Ausganglage die verbleibenden Widersprüche in der zweiten Lesung auszubessern."
Die Richtlinie wird weiteren Beratungen des Ministerrates standhalten müssen, die eher informell und somit weniger öffentlich sind als Vorgänge im Parlament. In der Vergangenheit hat der Ministerrat Entscheidungen über Patentpolitik seiner "Arbeitsgruppe für Patentpolitik" überlassen, die aus Patentrechtsexperten besteht, welche auch im Verwaltungsrat des Europäischen Patentamts sitzen. Diese Gruppe hat sich hervorgetan als einer der entschiedensten Befürworter grenzenloser Patentierbarkeit in Europa, einschließlich von Programmansprüchen.
Laura Creighton, eine Softwareunternehmerin und Venture-Kapitalgeberin welche die Kampagne von FFII/Eurolinux mit Spenden unterstützt hat, und mehrmals von Schweden nach Brüssel gereist ist um sich an Konferenzen und Treffen mit Abgeordneten zu beteiligen, sagt:
Jonas Maebe +32-485-369645
Erik Josefsson +46-707-696567
Alex Macfie +44 7901 751753
Joaquim Carvalho +35-1-93-6169633
Weitere Ansprechpartner werden auf Nachfrage genannt
siehe Free Software Alliance
siehe auch EICTA reaction und EICTA and Software Patents
siehe auch ZDNet UK News: Software patent limits 'go too far' und Christian Engstroem: Democracy not so bad (II)
siehe auch PA Axel H. Horns and Software Patents
siehe auch PA Axel H. Horns and Software Patents
siehe auch
siehe auch PA Axel H. Horns and Software Patents
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