(PICTURE),,,, (PICTURE)(PICTURE)(PICTURE) (PICTURE); lllll lllll lllll lllll lllll lllll lllll lllll lllll lllll lllll lllll lllll lllll lllll
(PICTURE) Office européen des brevets (,,) E _ O 533 O98 B _
(1 2) EU ROPÄISCH E PATENTSCH Rl FT
(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des (51) Int CI.6. H04B 7IOO, H05K 1 1 I02
Hinweises auf die Patenterteilung.
26.02.1 997 Patentblatt 1 997I09
(21) Anmeldenummer. 921 1 5726.9
(PICTURE)(22) Anmeldetag. 1 5.09.1 992
(54) Steuerung eines Gerätes durch Abfrage von Bedienelementen mittels Microcomputer,
vorzugsweise für Autoradio
Control of an apparatus by actuator check via microcomputer, especially for car radio
Contrôle d'appareil avec appel d'éléments de commande par micro-ordinateur, spécialement pour
autoradio
(PICTURE)
(84) Benannte Vertragsstaaten. (73) Patentinhaber. BlaupunM-Werke GmbH
AT CH DE FR GB Ll PT D-31 1 32 Hildesheim (DE)
(30) Priorität. 1 8.09.1 991 DE 41 31 052 (72) Erfinder. Henze, Werner
W-3053 Hohnhorst (DE)
(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung.
24.03.1 993 Patentblatt 1 99311 2 (56) Entgegenhaltungen.
EP-A- O 1 1 6 780 DE-A- 3 401 844
FR-A- 2 547 460
_
_
OO_
O
__
uj Anmerkung. Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des euroPäischen
o PatentS kann jedermann beim EUrOPaiSChen Patentamt 9e9en daS erteilte eUrOPaiSChe Patent EinSPrUCh einle9en.
_ Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
w (PICTURE)entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).
Printed by Jouve, 75001 PARIS
EP O 533 098 B1
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zur Steuerung von Geräten, insbesondere nachrichtentechnischen Geräten, wie beispielsweise Autoradios, wer-
5 den häufig Mikrocomputer verwendet, welche die Stellung mehrerer Bedienelemente abfragen und in dem Gerät vor-
gesehene Stellglieder entsprechend steuern. Dabei werden die durch die Verwendung eines Mikrocomputers gege-
benen Möglichkeiten häufig im Sinne einer ''intelligenten'' Bedienung ausgenutzt. So wird beispielsweise häufig geprüft,
ob der jeweils mit dem Bedienelement eingegebene Befehl bei dem jeweiligen Betriebszustand des Gerätes auch
sinnvoll ist. Außerdem ist eine Belegung der einzelnen Bedienelemente in Abhängigkeit vom Betriebszustand möglich.
IO Ferner kann durch Unterscheidung von verschieden langen Betätigungszeiten eine Mehrfadhnutzung von Bedienele-
menten erfolgen.
Die für die bekannten Einrichtungen erforderlichen Programme sind relativ kompleK. Schon geringste Änderungen,
wie beispielsweise eine andere Gestaltung des Bedienteils oder die Aufnahme einer zusätzlichen Funktion in das
Gerät, erfordern eine Neuentwicklung des jeweiligen Programms.
15 Aus der EP O 1 1 6 780 A 1 ist ein Autoradio bekannt, bei dem ein abnehmbares Frontteil den Diebstahl des Auto-
radios erschweren soll. Bei aufgestecktem Frontteil sind die einzelnen Bedienelemente des Frontteils über Gleich-
stromkreise und einer MatriK mit einem Mikrocomputer verbunden. Der Mikrocomputer fragt in Abhängigkeit von der
Stellung der einzelnen Bedienelemente deren Status ab und steuert die entsprechenden Betriebszustände des Auto-
radios. Zur Erfassung der Stellung ist für jedes Bedienelement ein Gleichstromkreis vorgesehen.
20 Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Steuerung eines Gerätes vorzuschlagen, welche
für die verschiedensten Geräte verwendbar ist und welche an das jeweilige Gerät bzw. an den jeweiligen Gerätetyp
in einfacher Weise angepaßt werden kann.
Die Einrichtung mit den erfindungsgemäßen Merkmalen des Hauptanspruchs hat den Vorteil, daß eine einfache
Anpassung an verschiedene Geräte leicht möglich ist, insbesondere ohne die Grundstruktur des in der Einrichtung
25 vorhandenen Programms zu ändern. Dieser Vorteil macht sich insbesondere dann bemerkbar, wenn ein bestehender
Gerätetyp durch Weiterentwicklung um einzelne Funktionen ergänzt werden soll oder wenn ebenfalls im Rahmen einer
Weiterentwicklung, beispielsweise die Bedienbarkeit verbessert werden soll.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung sind ferner eine Erhöhung der Anzahl der gleichzeitig ablaufenden Funk-
tionen und eine Speicherplatzeinsparung im Nur-Lese-Speicher des Mikrocomputers möglich. Außerdem lassen sich
30 Fehler leichter erkennen und beheben.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserun-
gen der im Hauptanspruch angegebenen Erfindung möglich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung anhand mehrerer Figuren dargestellt und in der nach-
folgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt.
35 Fig. 1 ein Flußdiagramm für einen in der erfindungsgemäßen Einrichtung verwendeten Mikrocomputer im Fall einer
manuellen Eingabe,
Fig. 2 ein Flußdiagramm für eine automatische Eingabe und
40 Fig. 3 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Einrichtung.
Wegen des Umfangs des Flußdiagramms wurde Fig. 1 als Fig. 1 A bis Fig. 1 D auf mehrere Blätter verteilt, wobei
zusammengehörende Linien gleichlautend mit a bis i bezeichnet wurden.
45 lm Rahmen der Erfindung ist zwar die Verwendung verschiedener Bedienelemente möglich. In der Beschreibung
der Ausführungsbeispiele wird jedoch von Tasten ausgegangen, da diese in den meisten Fällen am zweckmäßigsten
sind. Bei dem Ausführungsbeispiel mit den Programmabläufen nach den Figuren 1 und 2 werden folgende Tabellen
benutzt, die in einem Nur-Lese-Speicher abgelegt sind. Dabei wird unter einer relativen Adresse die Adresse innerhalb
einer Tabelle verstanden, während die absolute Adresse auf den gesamten Nur-Lese-Speicher bezogen ist. Die ab-
50 solute Adresse ergibt sich durch Addition der Anfangsadresse der jeweiligen Tabelle zur relativen Adresse.
Zuordnungstabelle Z1
In dieser Tabelle sind pro Taste (Tastennummer) die Anzahl und die relative Adresse von Tastendruckzeiten sowie
55 relative Adressen für die Zuordnungstabelle Z4 abgelegt. 2
EP O 533 098 B1
Betriebszustandstabelle Z2
Diese Tabelle enthält die Zuordnung von Betriebszustandsnummern zu Betriebszuständen.
5 Programm-Modul-Tabelle Z3
Zuordnung von Programm-Modul-Nummern zu den Anfangsadressen der Programm-Module.
Zuordnungstabelle Z4
IO Zuordnung von Anfangsadressen jeweils einer Gruppe von Tasten-Programm-Modulen sowie des dazugehörigen
Ablauf-Codes zu den Tastennummern.
Tastendruckzeittabelle Z5
15 Angabe von in Tabelle Z1 benutzten Tastendruckzeiten.
Zuordnungstabelle Z6
20 Zuordnung der Anfangsadressen von Adreß-Offset-Programm-Modulen zu den Anfangsadressen der Tasten-Pro-
gramm-Module in Tabelle Z4.
Ablauf-Codetabelle Z7
25 Zuordnung von Ablauf-Codes zu den in der Zuordnungstabelle Z4 enthaltenen Anfangsadressen von Tasten-Pro-
gramm-Modulen.
Einsprung-Adressen-Tabelle Z8
30 Ordnet lnterrupt-Nummern jeweils einer Einsprung-Adresse zur Verarbeitung automatischer Eingaben zu.
Funktionstabelle F1
Diese Tabelle enthält Betriebszustandsnummern und Programm-Modul-Nummern.
35 Funktionstabelle F1 '
Diese Tabelle enthält Betriebszustandsnummern und Programm-Modul-Nummern für automatische Eingaben.
40 Funktionstabelle F2
Diese Tabelle enthält im wesentlichen Ablauf-Code-Kombinationen.
Im folgenden wird der Aufbau einiger dieser Tabellen erläutert.
45 Aufbau der Zuordnungstabelle Z1
Jeder Tabellenabschnitt enthält 2 Bytes und ist einer Tastennummer zugeordnet.
(PICTURE)(PICTURE)
1. Byte K K K K K K K K
50 Anzahl relative Adr.
Tastendruckzeiten Tastendruckzeit-Tabelle
Anmerkung. Anzahl Tastendruckzeiten werden nur bei TZEIT = 1 ausgewertet!
55 (PICTURE)
3
EP O 533 098 B1
relative Adressen für Zuordnungstabelle 2.
Der in der Zuordnungstabelle Z1 angegebene Wert = I13 der relativen Adresse.
Aufbau der Betriebszustands-Tabelle Z2
5 ln der Tabelle Z2 sind alle benötigten Betriebszustände aufgelistet. Jedem Betriebszustand wird mit einer EQU-
Anweisung eine Betriebszustands-Nummer zugeordnet.
IO x. x x. x. X X X X. X. X X X X X X X.
C. (PICTURE)ode. . (PICTURE)relative . . (PICTURE)Prüfbyte .
15 . (PICTURE)-Adres. se _ ____
Jeder Betriebszustand enthält eine Angabe über einen Soll- und lstwert sowie einen Prüfcode. Der Sollwert wird
durch das Prüfbyte dargestellt. Der lstwert steht im RAM und wird mit Hilfe der relativen Adressenangabe gefunden.
Mit dem Prüfcode eines jeden Betriebszustandes wird vorgegeben, welcher Bedingung Soll- und lstwert genügen
20 müssen, damit der Betriebszustand als erfüllt betrachtet werden kann. Die relative Adresse des lstwertes wird gebildet,
indem von der absoluten RAM-Adresse ein ''Adressen-Offsetwert'' (ROFS) abgezogen wird,
z. B. ROFS EQU $60 bei Motorola-µC HC1 1 -F1
Dieser Adressen-Offsetwert kann auch vom Prüfcode abgezogen werden. Das hat den Vorteil, daß in der Betriebs-
zustands-Tabelle die absoluten RAM-Adressen verwendet werden können. Die zu benutzenden Prüfcodes sind dann.
25 CGL EQU $ O O -ROPS (PICTURE)- Inhalt = Tab. -_ert
3o CU_ EQU $ 2 O-RoFS '' _ ''
CKL EQU $ 4 O-RoFS '' _ ''
CKLGL EQV $ 6 O -ROPS '' _ od. _ ''
CGRGL EQU $ 8 O-RoFS '' _ od. = ''
35 CGR EQU $AO -ROFS '' _ ''
CM1 EQU $CO-ROFS mi t Maske auf 1 prüfen
CMO EQU $EO -ROFS mi t Maske auf O prüfen
'' ( Maske _ prüfbyte)
Aufbau der Programm-Modul-Tabelle Z3
45 Die Anfangs-Adressen aller Programm-Module, die in den Tabellen F1 und F2 benutzt werden, sind in der Tabelle
Z3 aufgeführt. Jeder Adresse wird mit einer EQU-Anweisung eine Programm-Modul-Nummer zugeordnet, die dann in
den Funktionstabellen das entsprechende Programm-Modul repräsentiert.
Es ist auch zur Verkürzung der Funktionstabellen möglich, den wiederkehrenden Folgen von Programm-Modul-
Nummern weitere Nummern ''Programm-Modulfolge-Nummern'' zuzuordnen, die dann ähnlich den Programm-Modul-
50 Nummern in den Funktionstabellen benutzt werden.
Aufbau der Funktionstabelle F1
Der folgende Aufbau der Tabelle F1 zeigt, wie die Betriebszustands- und Programm-Modul-Nummern benutzt
55 werden. Die Tabelle F1 ist in Abschnitte aufgeteilt, die einem bestimmten Wellenbereichs- und Gerätezustand zuge-
ordnet sind. Ein momentaner lst-Zustand im KAM ist z. B..
4
EP O 533 098 B1
(PICTURE)(PICTURE)K O (PICTURE)O 1 (PICTURE)K (PICTURE)O O 1
- L M U - CD CAS RA
5 Wenn der in der Tabelle F1 angegebene Stand deS ByteS mit dem im RAM niCht überein Stimmt, Wird entWeder
mit einem weiteren in der Tabelle vorgegebenen anderen Wellenbereichs- und Gerätestand fortgefahren oder nichts
ausgeführt. Wenn mehrere Wellenbereiche oder Geräte mit einer ''1 '' in der Tabelle markiert sind, besteht eine ent-
sprechende ODER-Verknüpfung.
Io Desweiteren wird zur Ausführung von Programm-Modulen vorausgesetzt, daß die angegebenen Betriebszustände
erfüllt sind. Die Anordnung der Betriebszustands-Nummern und Programm-Modul-Nummern bzw. Programm-Modul-
folge-Nummern in Verbindung mit den Steuerzeichen zeigt der folgende Tabellenaufbau.
15 Betriebs zuStands-N(PICTURE)ern _ Programm- 8etr...
UND ODER Modul-Nummern uND
_ -- - - -- _ R _ - - ---- _ _ --- ---- - - -- - _ _ _ -- -
20 R U. S Sind SteUerZeiChen Und Werden ZUr AbarbeitUng der Tabellen benÖtigt.
Alle Betriebszustände sind erfüllt, wenn alle UND-verknüpften Betriebszustände und mindestens ein ODER-ver-
knüpfter Betriebszustand nach entsprechender Prüfung in der Tabelle und im RAM übereinstimmung zeigen. Wenn
kein UND-Betriebszustand in der Tabelle angegeben ist, muß mindestens ein ODER-verknüpfter Betriebszustand er-
25 füllt sein. Wenn kein ODER-verknüpfter Betriebszustand angegeben ist, müssen alle UND-verknüpften Betriebszu-
stände erfüllt sein. Wie das folgende Beispiel zeigt, können auch verschiedene UND-verknüpfte Betriebszustände über
eine ODER-Verbindung aneinandergereiht werden.
'' Betri_ ebszustands-Nummern Progra_- _ getr...
UND UND UND OD_R Modul-Nrn. UND
_ - - _ R _ - - _ R _ - - _ R _ ---- -- _ _ - -- -- --- - _ _ _ - - - -
35 ln diesem Fall werden die UND-verknüpften Betriebszustände als erfüllt angesehen, wenn mindestens eine Grup-
pe von UND-verknüpften Betriebszuständen erfüllt ist. Nachfolgend ist die Bedeutung der Steuerzeichen R und S
angegeben.
40 UNDIoDER-Trennung . R . _ _._
45 1 1 1 1 x x x, x $. px
Ende der UND-ver- Anzahl
'der nachfolgend
5o knuPften Betri ebs- ODER-verknüpften Betriebs-
zuS tands-Nummern zustands-Nummern
55 5
EP O 533 098 B1
(PICTURE)/uND-Trennung R
-_ '
5 _
1 1 1 o x x x x $Ex
Ende der (PICTURE)-ver- Anzahl der naChfolgend
'' knu__pften getr;eb,- , (PICTURE)-verknu__pften getrieb,-
zustands-Nummern zuStandS-NU_ern
15 nnmerkung. nach dem letz ten $Ex mi t sein__n _
u_-getriebszuständen muB immer ein $Px folgen I dieseS kann
auch $PO sein. .
20 .
AbschluB S
,, 1 1 1 1 O O O O $PO
_
Ende der Progr(PICTURE)- es folgen keine weiteren
_odul-Nummern BetriebszustandS-NU_ern
30 .
. weLter ' S
3, 1 1 1 1 1 1 1 1 $PP
Ende der Programm- es folgen weitefe BetriebS-
4o Modul-Nummern . zustands-Nu_ern
Es sind 223 ($DF) verschiedene Betriebszustands-Nummern und 239 ($EF) verschiedene Programm-Modul-Num-
mern möglich.
45 Zum Beispiel werden als UND-Bedingung Kombinationen von Tastenflags (Tastendruckdauer, gleiche Taste wie
zuvor) benutzt, die in der Tabelle als Betriebszustands-Nummer enthalten sind. Als ODER-Bedingung sind alle Tasten
angegeben, mit denen dasselbe Tasten-Programm-Modul aufrufbar ist.
Wie später im Zusammenhang mit Fig. 1 noch näher beschrieben wird, erfolgt, wenn alle Betriebszustände erfüllt
sind, über eine Programm-Modul-Nummer der Aufruf eines Programm-Moduls (''Adreß-Offset-Programm-Modul''), mit
50 dem ermittelt wird, welche Funktion ausgeführt werden soll. Dazu muß die richtige Adresse des Tasten-Programm-
Moduls ermittelt werden. Ausgehend von der Tasten-Nummer wird der Tabelle Z1 die entsprechende relative Adresse
für Tabelle Z4 entnommen und die absolute Adresse errechnet. Unter der errechneten Adresse in Tabelle Z4 stehen
Anfangs-Adressen von Tasten-Programm-Modulen.
Die Anfangs-Adresse des richtigen Tasten-Programm-Moduls wird nun entsprechend der Tabelle Z6 gefunden,
55 indem mit dem Adreß-Offset-Programm-Modul aus Tabelle F1 die Anfangs-Adresse des ersten Tasten-Programm-
Moduls aus Tabelle Z4 erhöht wird. Nachdem die Anfangs-Adresse des auszuführenden Tasten-Programm-Moduls
gefunden wurde, wird diese zur möglichen späteren Verwendung abgespeichert und mit der Tabelle F2 geprüft,
6
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- ob die neue Funktion bei dem momentanen Funktionsstand des Gerätes ausgeführt werden darf oder nicht und
- ob vor Ausführung der neuen Funktion noch andere Programm-Module ausgeführt werden müssen.
Um die Funktionen tabellarisch erfassen zu können, müssen ihnen ebenfalls Nummern zugeordnet werden. Die
5 Nummern werden nachfolgend ''Ablauf-Code'' genannt. Sie sind in der Tabelle Z7 festgelegt und in Tabelle Z4 den
Anfangs-Adressen der Tasten-Programm-Module zugeordnet. Gleichartige Funktionsabläufe, z. B. Hören mit der Sta-
tionstaste 1, 2, 3..., können den gleichen Ablauf-Code erhalten. Der in der Tabelle Z4 auf die Anfangs-Adresse des
richtigen Tasten-Programm-Moduls folgende Ablauf-Code wird in einen Ablauf-Code-Stack eingetragen. Es ist damit
zu jeder Zeit bekannt, welche Funktionen der Empfänger gerade ausführt. Die nachfolgende Darstellung zeigt, daß
IO die ermittelten Ablauf-Codes unter Positions-Nummern im Ablauf-Code-Stack abgelegt werden.
Ablauf-Code-Stack
15 (PICTURE)
(PICTURE)
(PICTURE)
KKKK KKKK 1
KKKK KKKK 2
KKKK KKKK 3
2o KKKK KKKK 4
KKKK KKKK 5
KKKK KKKK 6
Aufbau der Funktionstabelle F2
25 ln der Tabelle F2 sind alle zulässigen Ablauf-Code-Kombinationen angegeben. Auf diese Weise werden Fehlfunk-
tionen ausgeschlossen, denn diese können nicht ausgeführt werden. Um die Prüfung zu verkürzen, wurde die Tabelle
F2 in Abschnitte unterteilt. Die Anzahl der Abschnitte richtet sich nach der Anzahl der möglichen Ablauf-Codes im
Ablauf-Code-Stack. Die Ordnung der in der Tabelle F2 eingetragenen Ablauf-Codes erfolgt nach der Positions-Nummer
'' im Ablauf-code-stack und ist nach folgendem schema aufgebaut.
(PICTURE)
Positions-Nr. im Stack
(PICTURE)
2 + 1, 1, 1... wenn 2 Ablauf-Codes
35 2 + 3 + 1, 1, 1... '' 3 ''
2 + 3 + 4 + 1, 1, 1... wenn 4 Ablauf-Codes im Stack
USW..
Die Kommata sind bei dem dargestellten Schema als ''Oder'' zu betrachten. Die Ablauf-Codes einer Reihe mit der
'' positions-Nr. 1 sind untereinander verschieden und stellen die möglichen Ablauf-code-Kombinationen mit den Ablauf-
Codes ab Positions-Nr. 2 im Ablauf-Code-Stack dar.
Ablauf-Code-Zahlen sind in den Grenzen von 1 bis 1 1 1 erlaubt. Die Einschränkung ist wegen der Steuerzeichen
bzw. Steuerbits in der Tabelle F2 notwendig. In der Tabelle ist zur Kennung des Ablauf-Codes mit der Positions-Nummer
45 2 das MS-Bit = 1 gesetzt. (PICTURE)
Es ist vorgesehen, in die Tastenausführungs-Tabelle Steuerzeichen einzufügen. Diese Zeichen haben folgende
5o Bedeutung. (PICTURE)
Einem oder einer Gruppe von Ablauf-Codes mit der Positions-Nummer 1 können Programm-Modul-Nummern bzw.
55 Programm-Modulfolge-Nummern vorangestellt werden. Wenn die Ablauf-Code-Kombination im Ablauf-Code-Stack mit
der in der Tabelle F2 übereinstimmt, werden gegebenenfalls zuerst die Programm-Module und anschließend das Ta-
sten-Programm-Modul ausgeführt. Die folgenden Steuerzeichen bewirken, daß die angegebenen Programm-Modul-
Nummern für alle nachfolgenden Ablauf-Code-Kombinationen des Tabellenabschnittes Gültigkeit haben. Die Anzahl
7
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der Programm-Modul-Nummern ist im Steuerzeichen selbst enthalten.
(PICTURE)
(PICTURE) Anzahl Programm-Modul-Nummern
5 (PICTURE)
MX1 EQU (PICTURE)
$F1 1
MX2 EQU $F2 2
MX3 EQU $F3 3
MX4 EQU $F4 4
MX5 EQU $F5 5
IO Mit den folgenden Steuerzeichen kann die Wirkung der Steuerzeichen MX1 bis MX5 wieder aufgehoben werden.
(PICTURE)(PICTURE)
MY1 EQU (PICTURE)
$F6 MY1 (PICTURE)
löscht MX1
15 MY2 EQU $F7 MY2 '' MX2
MY3 EQU $F8 MY3 '' MX3
MY4 EQU $F9 MY4 '' MX4
MY5 EQU $FA MY5 '' MX5
2o Bei den folgenden Steuerzeichen haben die angegebenen Programm-Modul-Nummern nur für die nächste Ablauf-
Code-Kombination Gültigkeit.
(PICTURE)
(PICTURE) Anzahl Programm-Modul-Nummern
25 (PICTURE)
MZ1 EQU (PICTURE)
$FB 1
MZ2 EQU $FC 2
MZ3 EQU $FD 3
MZ4 EQU $FE 4
MZ5 EQU $FF 5
30 Wenn die Ablauf-Code-Kombination im Ablauf-Code-Stack und in der Tabelle F2 übereinstimmen, wird nach even-
tuell zuvor auszuführenden Programm-Modulen das Tasten-Programm-Modul ausgeführt. Damit ist die Reaktion des
Gerätes auf den Tastendruck durchgeführt, aber nicht in jedem Fall beendet, wie z. B. bei Travel-Store. Hier bleibt der
zu Travel-Store gehörende Ablauf-Code solange im Ablauf-Code-Stack, bis die Funktion abgeschlossen ist.
35 Bei den Eingaben wird zwischen automatischen und manuellen Eingaben unterschieden. Manuelle Eingaben er-
folgen mit den Bedienelementen des Gerätes und werden nach dem in Fig. 1 dargestellten Flußdiagramm bearbeitet.
Automatische Eingaben sind Signale, die ohne manuelle Eingaben entstehen, wie beispielsweise eine Stereo-Ken-
nung, Verkehrsfunk-Kennungen, Signale (Bandende) von Kassetten- und CD-Geräten. Diese Signale werden in einer
Interrupt-Routine überwacht, wobei ihnen jeweils eine ''lnterrupt-Nummer'' zugeordnet wird. Jede Änderung eines die-
40 ser Signale löst eine entsprechende lnterrupt-Funktion aus. Weil sich die automatischen Eingaben in kurzer Zeit häufen
können, ist ein lnterrupt-Stack vorgesehen, in dem die noch zu verarbeitenden lnterrupt-Nummern zwischengespei-
chert werden. Die Eintragung im lnterrupt-Stack erfolgt entsprechend der Priorität, die der lnterrupt-Funktion zugeord-
net wurde. Ein Flußdiagramm zur Verarbeitung von automatischen Eingaben ist in Fig. 2 dargestellt.
Nachdem bei 1 (Fig. 1) eine Taste gedrückt wurde, wird im Programmteil 2 die Nummer dieser Taste ermittelt und
45 für die Weiterverarbeitung vorgegeben. Das Ermitteln der Tastennummern ist an sich bekannt und kann beispielsweise
durch lnterrupt-Routinen oder Tastenabfrage-Programme erfolgen. Im Programmteil 3 wird die Tastennummer als
Adresse der Zuordnungstabelle Z1 zugeführt und aus der Zuordnungstabelle Z1 die relative Adresse für die Tasten-
druckzeittabelle Z5 ausgelesen. Im Programmteil 4 wird dann zunächst die absolute Adresse für die Tastendruckzeit-
tabelle Z5 errechnet. Danach werden je nach Funktion der einzelnen Tasten eine oder mehrere Tastendruckzeiten der
50 Tabelle Z5 entnommen.
Der Zählerstand eines in Fig. 1 nicht dargestellten Zeitzählers, der den lstwert der Tastendruckzeit enthält, wird
mit der aus der Tabelle Z5 ausgelesenen Tastendruckzeit verglichen, so daß nach dem Loslassen der Taste feststeht,
für welche Tastendruckzeit die Taste gedrückt wurde. Zur Kennung des lstbetriebszustandes werden entsprechend
Flag's im RAM gesetzt.
55 Mit dem Programmteil 5 wird die Funktionstabelle F1 angesprochen. Dieser Programmteil und die folgenden die-
nen dazu, Soll- und lstbetriebszustände (Tastennummer und Tastendruckzeit) zu vergleichen. Dazu wird im Programm-
teil 5, mit einer ersten Tabellenadresse beginnend, jeweils eine Betriebszustandsnummer ausgelesen. Der zu der
ausgelesenen Betriebszustandsnummer gehörende Betriebszustand wird mit Hilfe des Programmteils 6 der Tabelle
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Z2 entnommen.
Die der Tabelle Z2 entnommenen Daten beinhalten einen Prüfcode, eine relative RAM-Adresse sowie ein Prüfbyte.
Das Prüfbyte wird im Programmteil 7 mit einem Byte im Schreib-Lese-Speicher (RAM) 8 des Mikrocomputers vergli-
chen. Der Prüfcode besagt dabei, welcher Bedingung das Prüfbyte und das zu vergleichende Byte genügen müssen,
5 damit der Betriebszustand als erfüllt betrachtet werden kann. Die relative RAM-Adresse kennzeichnet nach Hinzufügen
eines Adreß-Offset-Wertes die Adresse, unter welcher das zu vergleichende Byte im Schreib-Lese-Speicher 8 abgelegt
ist. Die Funktionstabelle F1 enthält unter jeweils einer Adresse eine oder mehrere Betriebszustandsnummern, Anga-
ben, wie die Ergebnisse des im Programmteil 7 durchgeführten SolIIlst-Vergleichs der einzelnen Betriebszustands-
IO nummern zu verknüpfen sind, und Programm-Modul-Nummern. Letztere werden später erläutert.
Ist für einen Betriebszustand der bei 7 durchgeführte Vergleich nicht erfüllt, wird nach der Verzweigung 9 das
Programm bei 1 O in Abhängigkeit davon fortgesetzt, ob das Ende der Tabelle F1 erreicht ist. Ist dieses der Fall, so
wird auch das Programm beendet. Ist jedoch das Tabellenende noch nicht erreicht, werden im Programmteil 1 1 die
nachfolgenden Programm-Modul-Nummern überlaufen bis zu den nächsten Betriebszustandsnummern. Das Pro-
15 gramm wird dann beim Programmteil 5 wiederholt.
Wird jedoch festgestellt, daß beim SolIIlst-Vergleich 7 ein Betriebszustand erfüllt ist, wird das Programm bei 1 2 in
Abhängigkeit davon verzweigt, ob weitere Betriebszustände zu prüfen sind. Ist dieses der Fall, so beginnt diese Prüfung
mit dem Programmteil 5. Ist dieses nicht der Fall, so wird entsprechend dem Ergebnis im Programmteil 1 3 aus der
Funktionstabelle F1 die zugehörige Programm-Modul-Nummer entnommen. Aus einer Tabelle Z3 wird anhand der
20 Programm-Modul-Nummer die Anfangsadresse des Programm-Moduls im Programmteil 1 4 entnommen.
In einer Verzweigung 1 5 wird geprüft, ob die aus der Tabelle Z3 entnommene Anfangsadresse diejenige eines
Adreß-Offset-Programm-Moduls ist. Ist dieses nicht der Fall, so wird das Programm-Modul im Programmteil 1 6 aus-
geführt
Ist jedoch die aus der Tabelle Z3 entnommene Anfangsadresse die Adresse eines Adreß-Offset-Programm-Mo-
25 duls, so folgt im Programmteil 1 7 die Ermittlung der ersten Anfangsadresse des zur Tastennummer gehörenden Tasten-
Programm-Moduls. Dazu wird nochmals die Tabelle Z1 angesprochen. Da die aus der Tabelle Z1 entnommene An-
fangsadresse eine relative Adresse ist, wird im Programmteil 1 8 für die folgende Verwendung der Tabelle Z4 die ab-
solute Adresse berechnet und aus der Tabelle Z4 die Anfangsadresse des ersten Tasten-Programm-Moduls entspre-
chend dem aufgerufenen Adreß-Offset-Programm-Modul erhöht.
30 Danach verzweigt sich das Programm bei 1 9 in Abhängigkeit davon, ob alle Programm-Module ausgeführt sind.
Solange dieses nicht der Fall ist, wird das Programm, beginnend mit dem Programmteil 1 3, wiederholt. Sind jedoch
alle Programm-Module mit Ausnahme des Tasten-Programm-Moduls ausgeführt, wird die ermittelte Anfangsadresse
des Tasten-Programm-Moduls zur möglichen späteren Verwendung abgespeichert und bei 20 die absolute Anfangs-
adresse für die Tabelle Z4 um +2 erhöht. Mit Hilfe des Programmteils 21 wird aus der Tabelle Z4 aufgrund der absoluten
35 Anfangsadresse ein Ablauf-Code ausgelesen, der bei 22 in einen Ablauf-Code-Stack eingetragen wird.
Im Programmteil 23 wird eine Ablauf-Code-Kombination aus der Tabelle F2 entnommen, die bei 24 mit der jeweils
im Ablauf-Code-Stack enthaltenen Kombination verglichen wird. Letztere wird aus dem Schreib-Lese-Speicher 8 aus-
gelesen. Ist der Vergleich nicht erfüllt, wird nach der Verzweigung 25 das Programm bei 26 nochmals verzweigt und
bis zum Ende der Tabelle F2 wiederholt, wozu bei 27 die Tabellenadresse jeweils inkrementiert wird.
40 lst der Vergleich bei 25 erfüllt, verzweigt sich das Programm bei 28 nochmals in Abhängigkeit davon, ob zuvor
noch ein oder mehrere Programm-Module ausgeführt werden sollen. Ist dieses der Fall, so wird die Programm-Modul-
Nummer im Programmteil 29 aus der Tabelle F2 entnommen und bei 30 aus der Tabelle Z3 aufgrund der Programm-
Modul-Nummer die Anfangsadresse des Programm-Moduls ausgelesen. Danach wird im Programmteil 31 das Pro-
gramm-Modul ausgeführt und anschließend bei 32 abgefragt, ob alle Programm-Module ausgeführt sind. Ist dieses
45 nicht der Fall, so werden die Programmteile 29 bis 31 entsprechend wiederholt. Schließlich wird im Programmteil 33
das Tasten-Programm-Modul ausgeführt und gegebenenfalls der Ablauf-Code im Ablauf-Code-Stack gelöscht. Nach
dem Programmteil 33 erfolgt ein Sprung in eine Leerlaufschleife bis durch eine Tasteneingabe ein neuer Programm-
ablauf gestartet wird oder durch eine automatische Eingabe ein lnterrupt ausgelöst wird.
Die mit der eingangs erfolgten Eingabe gewünschte Einstellung wird vorgenommen. Dieses kann beispielsweise
50 die Einstellung eines anderen Senders oder einer anderen Signalquelle, die Einstellung einer anderen Verkehrsfunk-
Betriebsart oder die Steuerung des Laufwerks eines Kassettenrekorders sein.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Programm zur Auswertung von automatischen Eingabesignalen erfolgt zunächst
ein lnterrupt mit einer lnterrupt-Routine, bei welcher ermittelt wird, welche automatische Eingabe zur Auslösung des
Interrupts geführt hat. Der übersichtlichkeit halber sind beispielhaft nur vier Abfragen dargestellt, nämlich die Abfrage
55 41, ob die Stereokennung von 1 auf O gesprungen ist, die Abfrage 42, ob ein Sprung der Stereokennung von O auf 1
vorliegt, die Abfrage 43, ob das RDS-TA-Bit von 1 auf O gewechselt hat, und die Abfrage 44, ob das RDS-TA-Bit von
1 auf O geändert wurde. Abhängig vom Ergebnis der vorangegangenen Abfragen wird bei 45 eine lnterrupt-Nummer
erzeugt, mit deren Hilfe im Programmteil 46 aus der Einsprung-Adressen-Tabelle Z8 eine Einsprung-Adresse für die
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Tabelle F1 ' ausgelesen wird. Mit dem anschließenden Programmteil 47 wird die Funktionstabelle F1 ' in ähnlicher Weise
abgearbeitet wie die Funktionstabelle F1 bei dem in Fig. 1 dargestellten Programm. Zur Vermeidung von Wiederho-
Iungen wird daher auf die Beschreibung der Programmteile 5 bis 1 4 (Fig. 1) hingewiesen, wobei anstelle der Funkti-
onstabelle F1 die Funktionstabelle F1 ' tritt.
5 Da bei den automatischen Eingabesignalen eine Ausführung eines Tasten-Programm-Moduls nicht erforderlich
ist, kann aufgrund der im Programmteil 1 4 ermittelten Anfangsadresse das entsprechende Programm-Modul bei 48
sofort ausgeführt werden. Danach wird bei 49 das Programm in Abhängigkeit davon verzweigt, ob alle Programm-
Module mit den aus der Funktionstabelle F1 ' entnommenen Programm-Modul-Nummern ausgeführt wurden. Ist dieses
nicht der Fall, wird das Programm 47 wiederholt. Anderenfalls erfolgt bei 50 ein Rücksprung in die Grundebene.
IO Fig. 3 zeigt als Blockschaltbild eine erfindungsgemäße Einrichtung mit einem Autoradio 51 und einem Bedienteil
52, das eine Vielzahl von Tasten aufweist. Zur Steuerung ist ein Mikrocomputer 53 vorgesehen. Da diese Baugruppen
an sich bekannt sind, erübrigt sich eine Darstellung im einzelnen. Der Mikrocomputer ist über ein Bussystem 54 an
eine Tastenabfrage-Einheit 55 angeschlossen. Außerdem verfügt der Mikrocomputer unter anderem über einen Nur-
Lese-Speicher 56, in dem neben anderen lnformationen die beschriebenen Tabellen abgelegt sind.
15 über einen Ausgabeport 57 ist der Mikrocomputer 53 mit verschiedenen Steuereingängen des Autoradios, bei-
spielsweise zur Abstimmung, zur Wellenbereichsumschaltung, zur Lautstärkeeinstellung und zur Bedienung von zu-
sätzlichen Geräten, wie beispielsweise einem Kassettengerät, verbunden.
Mehrere lnterrupt-Eingänge l R des Mikrocomputers 53 sind mit Ausgängen des Autoradios 51 verbunden, welche
die bereits beschriebenen automatischen Eingabesignale führen.
20 Patentansprüche
1. Einrichtung zur Steuerung eines nachrichtentechnischen Gerätes, vorzugsweise eines Autoradios, mit einem Mi-
25 krocomputer (53), einem Speicher (56), einem Bedienteil (52) mit Bedienelementen und mit Stellgliedern, wobei
der Mikrocomputer (53) ausgebildet ist, mit einem im Speicher (56) abgelegten Programm die Stellung der Bedie-
nelemente zu erfassen und die entsprechenden Funktionen der Einrichtung (51) zu steuern dadurch gekennzeich-
net,
30 - daß das Programm eine Tabelle (F1) enthält, die Startinformationen von Programm-Modulen zur Steuerung
der Stellglieder für alle möglichen Betriebszustände enthält, wobei jeweils ein Betriebszustand durch eine
Einstellung der Stellglieder und durch einen Betätigungszustand der Bedienelemente gegeben ist,
- daß der Mikrocomputer (53) derart ausgebildet ist, daß er bei Betätigung eines Bedienelementes einen Such-
vorgang in der Tabelle (F1) durchführt, bei dem die in der Tabelle (F1) aufgeführten Betriebszustände als
35 Sollwerte mit dem tatsächlich vorhandenen Betriebszustand als lstwert verglichen werden,
- daß der Mikrocomputer (53) nach erfolgreichem Suchvorgang die gefundene Startinformation der Tabelle
entnimmt und
- daß der Mikrocomputer (53) ein oder mehrere Programm-Module unter Benutzung der Startinformation aus-
führt.
40 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebszustände ferner durch Signale gegeben
sind, die beim Betrieb des Gerätes auftreten.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebszustände unter Berücksichtigung der Si-
45 gnale in einer weiteren Tabelle abgelegt sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tabelle (F1) die Betriebszustände durch Num-
mern gekennzeichnet sind und daß eine weitere Tabelle (Z2) eine Zuordnung der Betriebszustandsnummern zu
den Betriebszuständen enthält.
50 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabelle (F1) gegebenenfalls mehrere für die Aus-
führung eines oder mehrerer Programm-Module ursächliche Betriebszustände sowie die Art der logischen Ver-
knüpfung der Betriebszustände enthält.
55 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Tabelle (F1) abgelegten Startinformationen
Programm-Module, die unmittelbar nach Abschluß des Suchvorgangs ausgeführt werden, und Programm-Module,
welche weitere zur Steuerung der Stellglieder erforderliche Prüfungen einleiten, betreffen.
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7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Startinformation in der Tabelle (F1) jeweils eine
Programm-Modul-Nummer ist und daß die Zuordnung der Programm-Modul-Nummern zu Anfangsadressen der
Programm-Module in einer weiteren Tabelle (Z3) abgelegt sind.
5 8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleichartige Tasten-Programm-Module zu Gruppen
zusammengefaßt werden, daß jeder Gruppe ein Ablauf-Code zugeordnet wird und daß in einer weiteren Tabelle
(Z4) jeder abgelegten Startinformation der zugehörige Ablauf-Code zugeordnet ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer weiteren Tabelle (Z1) für jeweils ein Bedie-
IO nelement (Taste) die Anzahl von zu unterscheidenden Betätigungszeiten, die relative Adresse einer weiteren T_-
belle (Z6) mit vorgesehenen Betätigungszeiten und die relative Adresse zu einer anderen Tabelle (Z4) für eine
von dem jeweils betätigten Bedienelement abhängige Folge von auszuführenden Programm-Modulen abgelegt
sind.
15 1 O. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Tasten-Programm-Module in Abhängigkeit von Ver-
gleichen der in einer weiteren Tabelle (F2) enthaltenen Ablauf-Code-Kombinationen mit einer in einem Schreib-
Lese-Speicher des Mikrocomputers stehenden entsprechenden Kombination ausgeführt werden.
1 1. Einrichtung nach Anspruch 1 O, dadurch gekennzeichnet, daß zulässige Ablauf-Code-Kombinationen, die in der
20 weiteren Tabelle (F2) erfaßt sind, eine gleichzeitige und überschneidende Ausführung von Tasten-Programm-Mo-
dulen ermöglichen.
Claims
25 1. Device for controlling a telecommunications apparatus, preferably a car radio, having a microcomputer (53), a
memory (56), a control part (52) having control elements and having actuators, the microcomputer (53) being
designed to use a program stored in the memory (56) to acquire the position of the control elements and to control
the corresponding functions of the device (51), characterized
30 - in that the program contains a table (Fl) which contains start information items of program modules for con-
trolling the actuators for all possible operating states, a respective operating state being provided by a setting
of the actuators and by an actuation state of the control elements,
- in that the microcomputer (53) is designed in such a way that, upon actuation of a control element, it carries
35 out a search operation in the table (Fl), in the case of which the operating states listed in the table (Fl) are
compared as desired values with the actually present operating state as actual value,
- in that, following a successful search operation, the microcomputer (53) removes the start information item
which has been found from the table, and
- in that the microcomputer (53) eKecutes one or more program modules using the start information item.
40 2. Device according to Claim 1, characterized in that the operating states are further provided by signals which occur
during operation of the apparatus.
3. Device according to Claim 2, characterized in that the operating states are stored in a further table, taking account
45 of the signals.
4. Device according to Claim 1, characterized in that the operating states are identified by numbers in the table (Fl),
and in that a further table (Z2) contains an assignment of the operating state numbers to the operating states.
50 5. Device according to Claim 1, characterized in that the table (Fl) contains, if appropriate, a plurality of operating
states which cause the eKecution of one or more program modules, as well as the type of logic combination of the
operating states.
6. Device according to Claim 1, characterized in that the start information items stored in the table (Fl) refer to program
55 modules which are eKecuted immediately after the conclusion of the search operation and to program modules
which initiate further checks required for controlling the actuators.
7. Device according to Claim 1, characterized in that the start information item in the table (Fl) is in each case a
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program module number, and in that the assignment of the program module numbers to start addresses of the
program modules is stored in a further table (Z3).
8. Device according to Claim 1, characterized in that identical pushbutton program modules are combined to form
5 groups, in that a sequence code is assigned to each group, and in that the associated sequence code is assigned
to each stored start information item in a further table (Z4).
9. Device according to Claim 1, characterized in that a further table (Z1) has stored in it, for a respective control
element (pushbutton), the number of actuation times to be distinguished, the relative address of a further table
IO (Z6) having envisaged actuation times, and the relative address for another table (Z4) for a sequence of program
modules to be eKecuted which depends on the respectively actuated control element.
1 O. Device according to Claim 1, characterized in that pushbutton program modules are eKecuted as a function of
comparisons of the sequence code combinations contained in a furthertable (F2) with a corresponding combination
15 residing in a readlwrite memoy of the microcomputer.
1 1. Device according to Claim 1 O, characterized in that permissible sequence code combinations which are acquired
in the further table (F2) permit simultaneous and overlapping eKecution of pushbutton program modules.
20 Revendications
1. Installation pour commander un appareil de transmission d'informations de préférence un autoradio comprenant
un micro-ordinateur (53), une mémoire (56), une pièce de commande (52) avec des éléments de commande et
25 des organes de réglage, le micro-ordinateur (53) étant réalisé pour saisir avec un programme enregistré dans une
mémoire (56), la position des éléments de commande et commander de façon appropriée les fonctions corres-
pondantes de l'installation (51),
caractérisée en ce que
30 - le programme contient un tableau (F1) avec les informations de départ pour les modules de programme pour
commander les organes de réglage pour tous les états de fonctionnement possibles, chaque état de fonction-
nement étant donné par le réglage des organes de réglage et par un état d'actionnement des éléments de
manOeUVre,
- le microprocesseur (53) est réalisé pour qu'à l'actionnement d'un élément de manoeuvre il eKécute une opé-
35 ration de recherche dans le tableau (F1) pour laquelle les états de fonctionnement indiqués dans le tableau
(Fl) sont comparés comme valeur de consigne auK états de fonctionnement réels comme valeur réelle,
- le microprocesseur (53) reçoit l'information de départ trouvée, dans le tableau si l'opération de recherche a
réussi et,
- le microprocesseur (53) eKécute un ou plusieurs modules de programme en utilisant l'information de départ.
40 2. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
Ies états de fonctionnement sont en outre donnés par des signauK se produisant lors de la mise en oeuvre de
l'appareil.
45 3. Installation selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
Ies états de fonctionnement sont enregistrés dans un autre tableau en tenant compte des signauK.
50 4. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
Ies états de fonctionnement sont caractérisés par des numéros dans le tableau (F1) et un autre tableau (Z2)
contient une association entre les numéros d'état de fonctionnement et les états de fonctionnement.
55 5. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
Ie tableau (F1) contient le cas échéant plusieurs états de fonctionnement d'origine pour l'eKécution d'un ou plusieurs
modules de programme ainsi que le nombre des combinaisons logiques des états de fonctionnement.
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6. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
Ies modules de programme d'informations de départ enregistrés dans le tableau (F1) et qui sont eKécutés direc-
tement à la fin de l'opération de recherche et des modules de programme concernent d'autres contrôles néces-
5 saires pour contrôler les organes de réglage.
7. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'information de départ dans le tableau (F1) est chaque fois un numéro de module de programme et l'attribution
IO des numéros de modules de programme auK adresses initiales des modules de programme est contenue dans
un autre tableau (Z3).
8. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
15 des modules de programme de touches analogues sont regroupés et chaque groupe se voit attribuer un code de
déroulement et dans un autre tableau (Z4), à chaque information de départ, enregistrée est attribué le code de
déroulement correspondant.
9. Installation selon la revendication 1,
20 caractérisée en ce que
dans un autre tableau (Z1), on a enregistré pour chaque fois un élément de manoeuvre (touche) le nombre de
durées d'actionnement différentes, l'adresse relative d'un autre tableau (Z6) avec des durées d'actionnement pré-
vues et l'adresse relative pour un autre tableau (Z4) pour une suite de modules de programme à eKécuter dépen-
dant des éléments de manoeuvre chaque fois actionnés.
25 1 O. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
des modules de programme de touches sont eKécutés en fonction de la comparaison des combinaisons de codes
de déroulement contenues dans un autre tableau (F2) et d'une combinaison correspondante fournie par une mé-
30 moire morte du microprocesseur.
1 1. Installation selon la revendication 1 O,
caractérisée en ce que
Ies combinaisons de codes de déroulement, autorisées, réunies dans l'autre tableau (F2) permettent une eKécution
35 simultané et à chevauchement des modules de programme de touches.
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