#title: Europäische Softwarepatente: Einige Musterexemplare #descr: Auf folgende eingängige Beispiele stießen wir beim ersten Durchstöbern unserer Softwarepatente-Tabellen. Sie wurden fast zufällig ausgesucht und können somit als repräsentativ für die Maßstäbe des Europäischen Patentamtes hinsichtlich Technizität und Erfindungshöhe gelten. Wenn sie in irgendeinem Punkt vom Mittelmaß abweichen, dann darin, dass sie relativ leicht einem breiten Publikum verständlich gemacht werden können. #ep927945t: Amazon Geschenkbestellung #ep927945d: Wenn Sie Ihren Internet-Kaufladen so programmieren möchten, dass er Ihre Waren als Geschenke an Dritte liefert, täten Sie wohl gut daran, beizeiten die Firma Amazon um eine Lizenz zu bitten. Dieses Patent, ein direkter Abkömmling des 1-Click-Patentes, wurde vom Europäischen Patentamt im Mai 2003 erteilt. #ep927945c: Verfahren in einem Computersystem zum Bestellen eines Geschenks zur Lieferung von einem Geschenkgeber zu einem Empfänger, wobei das Verfahren aufweist:%(ul|Empfangen eines Hinweises von dem Geschenkgeber, dass das Geschenk zu dem Empfänger geliefert werden soll, und einer elektronischen Mail-Adresse des Empfängers; und|Senden eines Hinweises auf das Geschenk und die empfangene elektronische Mail-Adresse zu einem Computersystem für Geschenklieferungen, wobei das Computersystem für Geschenklieferungen eine Lieferung des Geschenks koordiniert durch:|Senden einer elektronischen Mail-Nachricht, die an die elektronische Mail-Adresse des Empfängers adressiert ist, wobei die elektronische Mail-Adresse den Empfänger auffordert, Lieferungsinformation umfassend eine Postadresse für das Geschenk bereitzustellen;|Beim Empfangen der Lieferungsinformation, elektronisches Initiieren einer Lieferung des Geschenks in Übereinstimmung mit der empfangenen Lieferungsinformation.) #ep902381t: Amazon 1Click #ep902381d: Amazons Patentanmeldung seiner One-Click-Shopping-Methode am EPA. Die Anmeldung errichte das dritte Stadium der Prüfung (A3), d.h. sie wurde als patentfähige Erfindung anerkannt und eine volle Neuheitsprüfung wurde durchgeführt. Im August 2001 wurde die Anmeldung in zwei neue Anmeldungen aufgeteilt. Von diesen wurde eine anschließen erteilt, während die andere noch auf Prüfung wartet. #ep902381c: A method for placing an order to purchase an item, the order being placed by a purchaser at a client system and received by a server system, the method comprising: %(ul|under control of the server system, receiving purchaser information including identification of the purchaser, payment information, and shipment information from the client system;|assigning a client identifier to the client system;|associating the assigned client identifier with the received purchaser information;|sending to the client system the assigned client identifier; and|sending to the client system display information identifying the item and including an order button;|under control of the client system, receiving and storing the assigned client identifier;|receiving and displaying the display information; and|in response to the selection of the order button, sending to the server system a request to purchase the identified item, the request including the assigned identifier; and|under control of the server system, receiving the request; and|combining the purchaser information associated with the client identifier included with the request to generate an order to purchase the item in accordance with the billing and shipment information whereby the purchaser effects the ordering of the product by selection of the order button.) #ep533098t: Control of an apparatus by actuator check via microcomputer #ep533098d: Der Hauptanspruch scheint alle zustandsgesteuerten automatischen Systeme zu umfassen, einschließlich Unversalrechnern, die Ausgabewerte in Abhängigkeit von Eingabewerten steuern. Der Hauptanspruch sagt, dass solche Systeme %(q:vorzugsweise Autoradios) sein sollten, beschränkt den Schutzumfang jedoch nicht darauf. Das Patent wurde nach 12-jähriger Prüfung, einschließlich mehrjährigem Einspruchsverfahren, erteilt. Einsprechender war eine Gemeinschaft von Firmen, die versucht, den Bereich des Rundfunks möglichst patentfrei zu halten. #ep533098c: %(linul|Einrichtung zur Steuerung eines nachrichtentechnischen Gerätes, vorzugsweise eines Autoradios, mit einem Mikrocomputer, einem Speicher, einem Bedienteil mit Bedienelementen und mit Stellgliedern, wobei der Mikrocomputer ausgebildet ist, mit einem im Speicher abgelegten Programm die Stellung der Bedienelemente zu erfassen und die entsprechenden Funktionen der Einrichtung zu steuern dadurch gekennzeichnet,|daß das Programm eine Tabelle enthält, die Startinformationen von Programm-Modulen zur Steuerung der Stellglieder für alle möglichen Betriebszustände enthält, wobei jeweils ein Betriebszustand durch eine Einstellung der Stellglieder und durch einen Betätigungszustand der Bedienelemente gegeben ist,|daß der Mikrocomputer derart ausgebildet ist, daß er bei Betätigung eines Bedienelementes einen Suchvorgang in der Tabelle durchführt, bei dem die in der Tabelle aufgeführten Betriebszustände als Sollwerte mit dem tatsächlich vorhandenen Betriebszustand als lstwert verglichen werden,|daß der Mikrocomputer nach erfolgreichem Suchvorgang die gefundene Startinformation der Tabelle entnimmt und|daß der Mikrocomputer ein oder mehrere Programm-Module unter Benutzung der Startinformation ausführt.) #ep287578t: Kompression Akustischer Daten -- MP3-Grundlagenpatent #ep287578d: Man führe bekannte Berechnungen über akustischen Daten so lange immer wieder aus, bis ein bestimmter Wert unterschritten wird. Der Patentbesitzer Karlheinz Brandenburg, Forscher des MP3-Projektes bei der Max-Planck-Gesellschaft, erhielt 1989 dieses Patent. Das Patent und sein Besitzer wurden von der Europäischen Kommission im Jahre 2001 im Rahmen des %(q:IPR Helpdesk) als vorbildlich und %(q:Erfinder des Monats) hervorgehoben. Es handelt sich um ein besonders grundlegendes und bekanntes von mehreren Dutzenden von Patenten, die den MP3-Standard %(q:schützen). Dieses und andere MP3-Patente werden als Modelle %(q:technischer) und %(q:nicht-trivialer) Softwarepatente gehandelt. #ep287578c: %(linul|Digitales Codierverfahren für die übertragung und/oder Speicherung von akustischen Signalen und insbesondere von Musiksignalen, mit folgenden Schritten,|N Abtastwerte des akustischen Signals werden in M Spektralkoeffizienten umgesetzt,|die M Spektralkoeffizienten werden in einer ersten Stufe quantisiert,|nach Codierung mit einem Entropiecodierer wird die zur Darstellung aller quantisierten Spektralkoeffizienten erforderliche Bitzahl überprüft,|entspricht die erforderliche Bitzahl nicht einer vorgegebenen Bitzahl, so wird die Quantisierung und Codierung in weiteren Schritten mit geänderter Quantisierungsstufe solange wiederholt, bis die zur Darstellung erforderliche Bitzahl die vorgegebene Bitzahl erreicht,|zusätzlich zu den Datenbits wird die benötigte Quantisierungsstufe übertragen undloder gespeichert.) #ep769170t: Abfangen von Viren #ep769170d: Abfangen eines Virus in einer simulierten Systemumgebung: Der verdächtige Datenstrom wird zunächst durch die simulierte Umgebung geleitet. Falls er sie zerstört, ist es ein Virus und er wird dann von der eigentlichen Umgebung ferngehalten. #ep767419t: IBM Verfahren und Rechnerprogrammprodukt zur Anzeige der Objekte (Texte, Grafiken, Ikonen, ...) von überlappten Fenstern in einem DV-System mit Rechnerfensterumgebung. #ep767419d: Die Objekte überdeckter Fenster werden in Abhängigkeit von Parametern (Objekte; Restgröße; Benutzersteuerung; ...) sichtbar gemacht. Bei ausreichend großer sichtbarer Restfensterfläche des überdeckten Fensters werden die Objekte des überdeckten Fensters so aufbereitet bzw. skaliert, daß sie in diesem Fenster wieder vollständig - optional unter Verwendung von Bildlaufleisten - sichtbar werden. Die Größe des überdeckten Fensters wird hierbei nicht verändert. Bei Textdaten erfolgt die Darstellung der Informationen durch einen Textumbruch unter Beibehaltung der Textreihenfolge. Falls die sichtbare Restfensterfläche des überdeckten Fensters für eine Darstellung der Objekte nicht ausreichend ist wird versucht, das überdeckte Fenster auf der Anzeige an eine freie Stelle zu verschieben. Da hierbei andere Fenster überdeckt werden können, soll die Verschiebung in Abhängigkeit der Aktualität möglicher, überdeckender Fenster erfolgen. Geschützt ist danach ein Computerprogramm (ablauffähig im Rechner oder bereitgestellt auf einem von einem Rechner lesbaren Medium) welches Programmcode enthält, mit dem auf Basis einer Ermittlung, Bereitstellung und Verarbeitung von Steuerungsparametern (werden in der Patentschrift allgemein erklärt) die o. b. Funktionen mittels Betriebssystem und grafischer Oberfläche ausführbar sind. In der Patentschrift wird am Beispiel eines IBM-PC / PS2-Modells die DV-Hardware aufgeführt. Hardwarekenntnisse sind aber für das Verständnis des Patents völlig unbedeutend. Die Einspruchsfrist verstrich 2001-01-19 ungenutzt. #ep193933t: Steuerung eines Rechners durch einen anderen #ep193933d: Hierunter fielen zunächst Systeme wie RPC, Telnet und überhaupt alle Arten der Aufgabenverteilung zwischen Rechnern, d.h. die gesamte Grundarchitektur des Internet und anderer Netzwerke. Nach 10-jähriger Prüfung erteilte das EPA 1995 Wang Laboratories eine reduzierte Fassung, die nur noch solche Fernaufruf-Systeme umfasst, bei denen prozedur-übergreifende Variablen im Protokoll bereit gestellt und nicht mit jedem einzelnen Prozedur-Aufruf als Parameter übergeben werden können. #ep193933c: Digitaldaten-Verarbeitungssystem mit einer Ziel-Datenverarbeitungseinrichtung, die durch eine Nachrichtenübertragungseinrichtung mit einer Quellen-Datenverarbeitungseinrichtung verbunden ist, und bei dem die Quellen-Datenverarbeitungseinrichtung eine Fernaufruf-Bereitstellungseinrichtung zum Bereitstellen eines Fernaufrufs für ein aufrufbares Programm in der Ziel-Datenverarbeitungseinrichtung aufweist und die Ziel-Datenverarbeitungseinrichtung eine Fernaufruf-Empfangseinrichtung zum Empfangen des Fernaufrufs und zum Ausführen eines Aufrufes fürdas aufrufbare Programm aufweist, und das ein Aufrufprotokoll aufweist, das von der Fernaufruf-Bereitstellungseinrichtung in der Quellen-Datenverarbeitungseinrichtung erzeugt, durch die Nachrichtenübertragungseinrichtung zur Ziel-Datenverarbeitungseinrichtung übertragen und von der Fernaufruf-Empfangseinrichtung empfangen wird, und das Aufrufprotokoll einen Programmidentifizierer und Aufrufparameter zum Spezifizieren des aufrufbaren Programms umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass %(ol|jedes Aufrufprotokoll einen Wahl-Teil enthalten kann, der ein oder mehrere wahlweise Datenelemente enthält, wobei das Datenelement nicht in jedem Aufruf für das aufrufbare Programm erforderlich ist, sondern von der Fernaufruf-Empfangseinrichtung beim Ausführen des Aufrufes benutzt wird, wenn die wahlweisen Datenelemente im Protokoll vorhanden sind|jedes wahlweise Datenelement einen Parameterwert und ein Datenelement-Identifizierungskennzeichen, das die Verwendung des Parameterwertes im Aufruf vorschreibt, enthält,|die Fernaufruf-Empfangseinrichtung den Parameterwert jedes wahlweisen Datenelementes im Aufruf entsprechend dem Identifizierungskennzeichen des wahlweisen Datenelementes benutzt.) #ep266049t: Kodiersystem zur Reduktion von Redundanz #ep266049d: Dieses Patent wurde 1994 vom EPA nach 7-jähriger Prüfung mit Prioritätsdatum 1986 erteilt. Im Jahre 2002 veranlasste es Sony und andere Firmen, viele Millionen USD für die Nutzung des JPEG-Standards zu zahlen, woraufhin JPEG aufhörte, ein internationaler Standard zu sein. #ep266049c: Verfahren zum Kodieren digitaler Signale mit geordneter Redundanz, wobei die digitalen Signale eine Vielzahl von unterschiedlichen Werten annehmen, unter Benutzung von %(tp|zwei Lauflängen-Kodetypen|R,R'), welches Verfahren die Schritte umfaßt.%(ol|der %(tp|erste Lauflängen-Kodetyp|R) wird zum Kodieren einer Lauflänge des am häufigsten auftretenden Wertes benutzt, dem der nächsthäufig auftretende Wert folgt;|der %(tp|zweite Lauflängen-Kodetyp|R') wird zum Kodieren einer Lauflänge des am häufigsten auftretenden Wertes benutzt, dem irgendein anderer Wert als der nächsthäufig auftretende Wert folgt;|und wenn der zweite Lauflängen-Kodetyp verwendet wird, wird der Lauflänge-Kodewert durch einen Kodewert gefolgt, der für die Amplitude des anderen Wertes bezeichnend ist.) #ep689133t: Adobe Patent auf Paletten mit Reitern #dp689133d: Dieses Patent wurde vom EPA im August 2001 ohne Abstriche gegenüber der amerikanischen Originalversion erteilt. Die Prüfung dauerte 6 Jahre. Adobe hat aufgrund dieses Patentes eine Klage gegen Macromedia eingereicht. Es deckt die Einführung einer dritten Dimension in Menüoberflächen ab. Die Erfindung besteht darin, dass Sätze von anwählbaren Optionen hintereinander angeordnet und mit Reitern versehen werden. Dieses Prinzip wird in Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop oder GIMP verwendet, aber nicht nur dort. #ep689133c: Ein Verfahren zum Vereinigen, auf einem Computerdisplay, eines zusätzlichen Satzes von lnformationen, die in einem ersten Bereich des Displays angezeigt werden und denen ein Auswahlindikator zugeordnet ist, mit einer Gruppe mehrerer Sätze wiederholt benötigter lnformationen, die in einem zweiten Bereich des Bildschirm angezeigt werden, umfassend die Schritte: %(ol|Bilden des zweiten Bereichs auf dem Computerdisplay, in dem die Gruppe mehrerer Sätze vonn Informationen angezeigt wird, wobei der zweite Bereich ein Größe aufweist, die geringer ist als die vollständige Fläche des Computerdisplays, wobei der zweite Bereich einen ersten der mehreren Sätze von lnformationen anzeigt;|Bereitstellen einer Mehrzahl von Auswahlindikatoren, von denen jeder einem zugehörigen der mehreren Sätze von lnformationen zugeordnet ist, in dem zweiten Bereich;|Auswählen eines zweiten der mehreren Sätze von Informationen zur Anzeige in dem zweiten Bereich durch Aktivieren eines Auswahlindikators, der einem zweiten der mehreren Sätze von lnformationen zugeordnet ist, wodurch der erste der mehreren Sätze von lnformationen in dem Bereich des Displays durch den zweiten der mehreren Sätze von lnformationen ausgetauscht wird; und|Vereinigen des zusätzlichen Satzes von lnformationen, der in dem ersten Bereich des Displays angezeigt wird, mit der Gruppe mehrerer Sätze von lnformationen derart, daß der zusätzliche Satz von lnformationen unter Verwendung seines Auswahlindikators auf die gleiche Weise wie die anderen Sätze von Informationen in der Gruppe ausgewählt werden kann.) #ep487110t: automatisierbare medizinische Diagnose #ep487110d: Das Patent deckt alle notwendigen Merkmale einer beliebigen automatisierbaren medizinischen Analyse ab. Zu diesen notwendigen Merkmalen gehört, dass ein Bild erstellt wird und zugehörige Angaben bekannt sind oder aus dem Bild heraus automatisch gewonnen werden können. Wenn dies gegeben ist und die Angaben ausreichen, um mit einem beliebigen Algorithmus eine Analyseberechnung durchzuführen, unterliegt das Verfahren diesem Patent, egal wie der Algorithmus beschaffen ist. Ansprüche 2 und 3 erweitern das ganze um ein Netzwerk und eine angeschlossene Datenbank. Anspruch 5 ist besonders witzig. Er fügt dem ganzen die %(q:Erfindung) hinzu, analyse-bilder als %(q:gelesen) zu kennzeichnen, d.h. zu markieren, ob ein Arzt sie gesehen hat oder nicht. Weitere Ansprüche und Folgepatente machen den Patentinhaber Shibaura (japanische Firma) zum Eigentümer zahlreicher organisatorischer Aufgaben von Krankenhäusern und Arztpraxen. #ep792493t: dynamische Preisfestlegung #ep792493d: Wenn ein Kunde den Preis der Ware erfragt, bekommt er nicht einen konstanten Wert sondern das Ergebnis einer Berechnung, wobei die Rechenformel anwenderseitig editierbar ist. Mit den Unteransprüchen wird ein Großteil der Probleme abgedeckt, die jedes moderne E-Kommerz-System zu lösen hat. #ep328232t: digitale Unterschrift mit zusätzlichen Authentifizierungsinfos #ep328232d: Bei einem System wie PGP werden in die Signatur noch zusätzlich Zertifizierungsdaten zur besseren Identifikation des Unterzeichners aufgenommen. Der Hauptanspruch wurde nach der EPA-Prüfung scheinbar enger formuliert, aber die angeblich einengende Zusatzinformation ist größtenteils redundant. Es werden nur Selbstverständlichkeiten beschrieben, die sich aus dem von dem Patent beanspruchten Problem notwendigerweise ergeben. #ep644483t: Computer system and method for performing multiple tasks #ep644483d: Zwischen verschiedene Applikationen und den Benutzer wird eine Schnittstelle geschaltet, mit der sowohl die Applikationen als auch der Benutzer kommunizieren können. Dadurch können Applikationen im Hintergrund laufen. Unter den von IBM beantragten Hauptanspruch fiel jede Art von Multitasking. Die Prüfer gewährten nur Multitasking in vernetzter Umgebung. #ep800142t: Umwandlung von Dateinamen #ep803105t: EP803105: Verkaufssystem für ein Netzwerk #ep803105d: This patent, granted to OpenMarket Inc by the European Patent Office in 2002 after 6 years of examination, is identical to a system which is currently being used in the USA to squeeze money out of various e-commerce companies. #ep803105c: %(linul|Netzwerkbasiertes Verkaufssystem mit|wenigstens einem Käufercomputer, zu bedienen durch einen Benutzer, der ein Produkt zu kaufen wünscht,|wenigstens einem Händlercomputer und|wenigstens einem Zahlungscomputer,|wobei der Käufercomputer, der Händlercomputer und der Zahlungscomputer durch ein Computernetzwerk verbunden sind,|der Käufercomputer programmiert ist, eine Benutzeranforderung für den Kauf eines Produktes zu empfangen und das Versenden einer Zahlungsnachricht, die eine Produktkennung zur Identifizierung des Produkts enthält, an den Zahlungscomputer zu veranlassen,|der Zahlungscomputer programmiert ist, die Zahlungsnachricht zu empfangen und die Erzeugung einer Zugangsnachricht, die die Produktkennung und eine Zugriffsnachricht-Authentifizierung auf der Grundlage eines kyptographischen Schlüssels enthält, und das Versenden der Zugangsnachricht an den Händler-computer zu veranlassen, und|der Händlercomputer programmiert ist, die Zugangsnachricht zu empfangen, die Zugangsnachricht-Authentifizierung zu verifizieren, um sicherzustellen, daß die Zugangsnachricht-Authentifizierung mit Hilfe des kyptographischen Schlüssels erzeugt wurde, und das Versenden des Produkts an den Käufer zu veranlassen, der das Produkt zu kaufen wünscht.) #ep529915t: Sprachfernsteuerung #ep529915d: Dieses Patent deckt im engeren Sinne jegliche Fernsteuerung eines Rechners (z.B. Server) über den Rechner des Anwenders ab (z.B. Internet-Surfen ohne Handbewegung, e-Shopping von der intelligenten Küche aus, diktieren eines Briefes z.B. über das X-Windows-System, ... ). Im weiteren Sinne ist Sprach-Steuerung per se patentiert z.B. ein sprachgesteuertes Tamagotchi, oder ein Sprachgesteuerter Gameboy ... . Vorraussetzung ist lediglich, dass Benutzeroberflächenlogik und Anwendungslogik voneinander getrennt sind, was fast immer der Fall ist. #ep747840t: Dynamisch erweiterbarer Webserver #ep747840d: Hierunter fällt jeder Web-Server, der über eine Schnittstelle andere Software aufruft, um eine Anfrage auszuführen. Ein solcher Web-Server kann z.B. sein: Apache Web Server, Netscape Fastrack Server, Microsoft Internet Information Server, Apache Tomcat Server. Schnittstelle ist z.B. CGI, Servlet API, ISAPI, NSAPI. Software kann z.B. ein CGI-Skript sein, eine Java-Klasse, eine Datenbank, ein anderer Web-Server, jedes serverseitige Script wie JSP, ASP, PHP, ... . #ep587827t: Vorab-Rückmeldungen #ep587827d: Bei langsamen Netzverbindungen bekommt der Benutzer vorab eine lokal simulierte Rückmeldung, die bei Bedarf später ersetzt wird, wenn die eigentliche Rückmeldung vom entfernten Rechner (der z.B. eine Anlage steuert) zurückkommt. #ep490624t: intuitive Netzwerk-Konfiguration #ep490624d: eine Benutzeroberfläche, bei der die einzelnen Rechnern in einem Netzwerk und die Verbindungen zwischen ihnen als grafische Objekte (z.B. Kreise und Pfeile) versinnbildlicht sind und auf grafischer Ebene maniuliert werden können. Am Schluss werden aus den Wünschen des Benutzers Konfigurationsdateien erzeugt. Hiermit sind alle benutzerfreundlichen Netzwerkadministrationswerkzeuge erfasst. #ep762304t: E-Geschäftsanbahnung an der Börse #ep762304d: Hierunter fallen Systeme, die es zwei Personen erlauben, ins Geschäft zu kommen, indem einer Angebote einholt und dann bei Interesse bestätigt. #ep688450t: Dateisystem für Flash-Speicherbausteine #ep688450d: Dieses Patent dürfte es nahezu unmoeglich machen, Dateisysteme fuer Flash-Speicherbausteine zu entwickeln. In solchen Bausteinen kann man immer nur 64k o.ä. auf einmal ändern. Daraus ergeben sich ein paar Einschränkungen beim Dateisystem-Entwurf, um die man nicht herumkommt, und deren Konsequenzen hiermit patentiert sind. Ein paar weitere EPA-Patente im Bereich der Flash-Bausteine und der Speicherverwaltung dürften ihr übriges dafür tun, dass es sehr schwierig sein wird, Linux-Systeme in Haushaltsgeräten u.a. zu etablieren. Diese Domänen dürften dann dem dominierenden proprietären System (Windows CE?) vorbehalten bleiben. #ep807891t: Elektronischer Einkaufswagen #ep807891d: im WWW einzukaufende Gegenstände in einer Liste sammeln und erst zum Schluss kaufen. #ep823173t: Dateneinsparung bei mobiler TCP-Kommunikation #ep823173d: Dateneinsparung durch Multiplexen und Demultiplexen (Bündelung und Entbündelung mehrerer Anfragen auf einem Kanal) bei Internet-Verbindungen. Kaum ein kommender Standard der mobilen Internet-Kommunikation dürfte an diesem Problem vorbeikommen. #ep522591t: Übersetzung von natürlichsprachlichen in formalsprachliche Datenbankanfragen mithilfe von Parsern und Tabellen #ep522591d: Dank der folgenden Ansprüche besitzt Mitsubishi das Problem der Übersetzung von englisch-, japanisch- oder deutschsprachigen Fragesätzen in SQL-Abfragen mithilfe von nicht näher spezifizierten Parsern, Tabellen und Wörterbüchern. #ep242131t: Visualisierung von Prozessen #ep242131d: Funktionen visualisieren, indem man die Funktionsbestandteile (Ein- und Ausgabeparameter) einzeln graphisch darstellt, Iterationen am Bildschirm ermoeglicht und daraus ein Ablaufdiagramm erzeugt. Dank diesem Patent önnte durchaus auch in Europa ein ähnlicher Rechtsstreit stattfinden. Wenn das Patent denn rechtsbeständig wäre. #ep242131c: %(nl|Verfahren zum Erzeugen eines einen physischen Prozeß modellierenden Programmes für einen Rechner unter Verwendung eines Datenflußdiagramms, wobei der Rechner einen Speicher, welcher mehrere ausführbare Funktionen und mehrere Daten unterschiedlicher Arten speichert, eine Anzeige, eine Vorrichtung zum Empfangen einer Benutzereingabe und einen Datenprozessor aufweist, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:|Zusammensetzen eines Datenflußdiagramms auf der Anzeige abhängig von Benutzereingaben, wobei das Datenflußdiagramm den Prozeß spezifiziert und Funktions-Piktogramme, welche jeweils einer der mehreren ausführbaren Funktionen entsprechen, Terminal-Piktogramme, welche jeweils einzelnen der mehreren Datenarten entsprechen, ein Struktur-Piktogramm, welches den Steuerfluß des Datenflußdiagramms anzeigt, und Bögen, welche die Funktions-Piktogramme, die Terminal-Piktogramme und das Struktur-Piktogramm verbinden, aufweist und Erzeugen eines ausführbaren Programmes abhängig von dem Datenfluß-diagramm, wobei das ausführbare Programm eine oder mehrere der ausführbaren Funktionen umfaßt, welche durch die Funktions-Piktogramme angezeigt und wie durch die Bögen angezeigt miteinander verbunden sind um mit durch die Terminal-Piktogramme identifizierten Daten zu arbeiten, wobei der Steuerfluß des ausführbaren Programmes wie durch die Struktur-Piktogramme angezeigt verläuft.) #ep359815t: Unterscheidung zwischen benutzten und unbenutzten Blöcken bei der Behandlung von Cache-Zuweisungsfehlern #ep359815d: Jeder Speicherblock enthält ein Gültigkeits-Bit. Ist dieses bei einem fehlerhaften Speicherblock ausgeschaltet, so wird sofort eine ganze uebergeordnete Gruppe aus meist 4 Bloecken beschrieben. Ist es eingeschaltet, so wird nur eine geringer Zahl von Blöcken (meist 1 Block) neu geschrieben, da man dann davon ausgeht, dass die Vierergruppe richtig belegt ist und nur an der einen Stelle ein Fehler aufgetreten ist. D.h. dieses Patent beansprucht den gesamten möglichen Nutzen des Gültigkeits-Bits. Das EPA hat hunderte von Patenten auf Speicherverwaltungsarithmetik vergeben. Es fragt sich, wer außer IBM und Sun heute noch einen Speicher programmieren darf. #ep592062t: Übermittlung von Kompressionsanforderungen #ep592062d: Eine Applikation übermittelt einem Kommunikationsserver die Anweisung, eine bestimmte zu sendende Datei vor der Sendung mit einem bestimmten Kompressionsverfahren zu komprimieren. Der MIME-Standard verstößt vermutlich gegen dieses Patent. #ep756731t: Erzeugung von Einkaufszetteln aus Kochrezepten zum Zwecke der Verkaufsförderung in einem Supermarkt #ep756731d: Hiervon ist jedes System betroffen, das Kundenwuensche nach Lebensmitteln aufnimmt, verarbeitet und daraus einen Einkaufszettel mit genauen Hinweisen auf zu kaufende Waren und Lagerungsorte etc erzeugt. #ep461127t: Sprachlernen durch Vergleich eigener Aussprache mit der eines Lehrers #ep461127d: Dieses Patent deckt alle Systeme ab, die dem Sprachlernenden erlauben, ein Stück Text auszuwählen, selber vorzulesen und das Vorgelesene danach mit einer digital gespeicherten oder synthetisierten Muttersprachler-Version zu vergleichen. Damit ist diese ganze Branche patentiert. Natürlich kommen noch allerlei Verfeinerungen hinzu, die aber weder mit Naturkräften noch mit Programmiermethoden zusammenhängen. Letzteres gilt alles als selbstverständliches Handwerkszeug. Patentiert ist nur das Organisationsverfahren selbst. Nebenbei sind auch noch alle Spracherkennungssysteme mit Lernfunktion betroffen. #ep664041t: Prüfen von Lernstoff in Schulen #ep664041d: Der Hauptanspruch deckt alle notwendigen Merkmale der computergestützten Durchführung einer Prüfung in Schule oder Uni ab. Zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten, eine Prüfung noch effektiver zu organisieren, sind mit je einem Unteranspruch abgedeckt. #ep517486t: Miteingabe von Kontextdaten #ep517486d: Ein putziger kurzer (und breiter) Anspruchsbereich. Die Beschreibung offenbart einen Versuch, eine auf Oberon aufbauende Systemsteuerungsoberflaeche zu schaffen, die Vorzuege von Kommandozeile und GUI vereinigen soll. #ep825526t: Übersetzung zwischen zwei Objekten #ep825526d: Anspruch 1 ist so was wie Juristendeutsch fuer folgende anscheinend patentwürdige Entdeckung bzw ihre Anwendung auf Software-Objekte: Wenn du nur Englisch sprichst und ich nur deutsch, dann können wir trotzdem miteinander kommunizieren, wenn einer von uns beiden einen Dolmetscher mitbringt, der beide Sprachen beherrscht. #ep825525t: Vererbung von CORBA Objekten #ep825525d: Einfach formuliert heisst Anspruch 1: eine Methode, welche die Erzeugung eines CORBA-objektes aus einem anderen ermöglicht, ähnlich der %(q:Vererbung) in C++ oder Java. Ein Softwarepatent wie es im Buche steht: die Methode ist Software, das Objekt ist Software, und die zugrundeliegende %(q:Technik) (CORBA) ist ebenfalls Software (als solche). #ep794705t: Brotmaschine und Kodierungssystem dafür #ep794705d: Wer den Vorgang des Brotbackens durch ein Computerprogramm steuert, verletzt dieses Patent. Es kommt dabei nicht darauf an, wie man die abtastenden und eingreifenden Geräte konzipiert und verteilt oder wie man sie programmiert: jeder Backofen, bei dem der Benutzer zwischen verschiedenen Backprogrammen wählen kann (vgl Waschprogramme einer Waschmaschine), verletzt das Patent. Die Ansprüche richtet sich nicht auf ein Computerprogramm als solches sondern auf eine damit verbundene Geschäftsidee. Der Kausalzusammenhang zwischen den eingesetzten Mitteln und der erzielten Wirkung bleibt dabei ein rein logischer: es wird unabhängig von jeglicher neuen Lehre zum Einsatz von Naturkräften eine angeblich erfinderische Funktionalität beansprucht. Der Hongkonger Patentinhaber darf auf Lizenzgebühren von E-Kommerz-basierten Backwaren-Lieferdiensten aus 11 europäischen Ländern hoffen. #ep797806t: Binäre Datenanordnung #ep797806d: Ein 1997 erteiltes EPA-Patent mit Prioritätsdatum 1994, auf ein grundlegendes Verfahren der Informationsverarbeitung, welches u.a. in neueren WWW-Standards verbreitet ist. Nach diesem Verfahren wird alle Information durch eindeutig gekennzeichnete Einheiten (Atome) gekennzeichnet, die wiederum durch elementare Aussagen miteinander in Beziehung gesetzt werden, derart dass jede Beziehungsaussage aus zwei Atomkennzeichnern und einem Beziehungskennzeichner (bond) besteht. Dies erlaubt eine größere Unabhängigkeit zwischen den Daten und den Verfahren, welche zur Verarbeitung der Daten eingesetzt werden. #ep526034t: ATT-Patent auf eindeutige Dateibenennungskonventionen #ep526034d: 1993 machte das Europäische Patentamt die Firma American Telephone & Telegraph zum Besitzer aller Dateibenennungskonventionen, bei denen die Datei auch nach einer Namensänderung noch auffindbar ist, solange bestimmte eindeutig identifizierende Suchkriterien (wie z.B. eine laufende Nummer) als Teil des Dateinamens geführt werden. D.h. sowohl der leicht wandelbare und dafür auch leicht zu merkende Endnutzer-Dateiname als auch ein scher zu merkender aber dafür eindeutiger Schlüssel werden zur Auffindung der Datei oder der Dateiengruppe verwendet. #ep526034c: Digitaldaten-Verarbeitungssystem mit einer Ziel-Datenverarbeitungseinrichtung, die durch eine Nachrichtenübertragungseinrichtung mit einer Quellen-Datenverarbeitungseinrichtung verbunden ist, und bei dem die Quellen-Datenverarbeitungseinrichtung eine Fernaufruf-Bereitstellungseinrichtung zum Bereitstellen eines Fernaufrufs für ein aufrufbares Programm in der Ziel-Datenverarbeitungseinrichtung aufweist und die Ziel-Datenverarbeitungseinrichtung eine Fernaufruf-Empfangseinrichtung zum Empfangen des Fernaufrufs und zum Ausführen eines Aufrufes fürdas aufrufbare Programm aufweist, und das ein Aufrufprotokoll aufweist, das von der Fernaufruf-Bereitstellungseinrichtung in der Quellen-Datenverarbeitungseinrichtung erzeugt, durch die Nachrichtenübertragungseinrichtung zur Ziel-Datenverarbeitungseinrichtung übertragen und von der Fernaufruf-Empfangseinrichtung empfangen wird, und das Aufrufprotokoll einen Programmidentifizierer und Aufrufparameter zum Spezifizieren des aufrufbaren Programms umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass %(ol|jedes Aufrufprotokoll einen Wahl-Teil enthalten kann, der ein oder mehrere wahlweise Datenelemente enthält, wobei das Datenelement nicht in jedem Aufruf für das aufrufbare Programm erforderlich ist, sondern von der Fernaufruf-Empfangseinrichtung beim Ausführen des Aufrufes benutzt wird, wenn die wahlweisen Datenelemente im Protokoll vorhanden sind|jedes wahlweise Datenelement einen Parameterwert und ein Datenelement-Identifizierungskennzeichen, das die Verwendung des Parameterwertes im Aufruf vorschreibt, enthält,|die Fernaufruf-Empfangseinrichtung den Parameterwert jedes wahlweisen Datenelementes im Aufruf entsprechend dem Identifizierungskennzeichen des wahlweisen Datenelementes benutzt.) #ep538888t: Lesegebühren #ep538888d: Im Jahre 1993 erteilte das Europäische Patentamt der japanischen Firma Canon das alleinige Recht, Gebühren pro Einheit dekodierter Information zu erheben. Der Hauptanspruch umfasst alle Systeme, bei denen eine lokale Dekodier-Applikation Informationen entschlüsselt, die von einem entfernten Informationsvermarkter übertragen wurden. Wenn der Informationsvermarkter den Traum des %(q:Zahlens pro Lesevorgang) (geringstmöglicher Preis bei größtmöglicher Kontrolle) verwirklichen möchte, muss er bei Canon um eine Lizenz bitten. Allerdings beschreibt der Anspruch eine Klasse von Programmen für Datenverarbeitungsanlagen (computer-implementierten Rechenregeln), und die angeblich neue und erfinderische Problemlösung (Erfindung), enthält selbst bei Miteinbeziehung der irrelevanten Implementationsmerkmale nicht mehr als ein Programm [als solches]. Sämtliche Anspruchsmerkmale liegen auf dem Gebiet der Programmierung normaler Datenverarbeitungsanlagen. #ep538888c: %(al|Informationsverarbeitungssystem mit %(ul|einer Empfangseinrichtung zum Empfang von gesendeten lnformationen, wobei die Informationen kodiert oder nicht vollständig sind und in einer nicht vennrendbaren Form vorliegen,|einem Aufzeichnungsträger, wobei zur Demodulation der empfangenen Informationen erforderliche Dekodierungsinformationen auf dem Aufzeichnungsträger voraufgezeichnet sind, wobei der Aufzeichnungsträger einen ersten Bereich, in den die empfangenen lnformationen zu schreiben sind, und einen zweiten Bereich aufweist, in dem die Dekodierungsinformationen voraufgezeichnet sind,|einer Schreibeinrichtung zum Schreiben der durch die Empfangseinrichtung empfangenen Informationen in den ersten Bereich des Aufzeichnungsträgers,|einer Leseeinrichtung zum Auslesen der Dekodierungsinformationen aus dem Aufzeichnungsträger, und|einer Demodulationseinrichtung zur Umwandlung der durch die Empfangseinrichtung empfangenen und in den ersten Bereich des Aufzeichnungsträgers geschriebenen lnformationen in eine verwendbare Form durch Verwenden der durch die Leseeinrichtung ausgelesenen Dekodierungsinformationen,)|wobei eine Gebühr für eine Verwendung der Informationen in Einheiten entsprechend den Dekodierungsinformationen definiert ist, die auf dem Aufzeichnungsträger voraufgezeichnet sind.) #de19838253t: Mehr Sicherheit durch abwechselnde physische Trennung eines Vermittlungsrechners von beiden Seiten #de19838253d: Um ein Intranet besser gegen Eindringversuche zu wappnen, wird der Schutzwallrechner (firewall) abwechselnd mal von der einen und dann von der anderen Seite physisch abgetrennt. Die Patentinhaberin behauptet, hierdurch werde ein wesentlicher Fortschritt in der Netzwerksicherheit erzielt. Tatsache ist, dass jeder, der diese naheliegende Funktionalität wirklich zum Funktionieren bringen möchte, bei Fraunhofer um Erlaubnis bitten muss. #de19747603t: Sicherer Geschäftsverkehr per Mobiltelefon #de19747603d: Jeglicher sichere Geschäftsverkehr per Mobiltelefon erfordert jetzt eine Erlaubnis der Brokat GmbH. Das Patent verbietet es, eine digitale Nachricht telefonisch an ein Signiergerät überträgt und von diesem unterzeichnen zu lassen. #ep497041t: informationsgesteuerte Medikamente-Infusion #ep497041d: mit Mitteln der Datenverarbeitung steuern, wie Medikamente in den Blutkreislauf eines Patienten eingeleitet werden. Der Hauptanspruch umfasst das ganze Problem, für das einige mögliche Lösungen beschrieben werden. Die Erfindung liegt weder in einer betimmten Apparatur noch einer technischen Lehre (physikalischen Wirkungskausalität). Es handelt sich um ein rein logisches Gedankengebäude, das keiner empirischen Verifizierung bedarf. Das angeblich Neue und Erfinderische liegt in der Geschäftsidee, zu deren Umsetzung nur vorbekannte informatische und medizinische Kenntnisse nötig sind. #suK: Ausstellungsstücke #ait: Kandidaten #Wft: Patente, die wir etwas ausführlicher dokumentiert haben. #ahx: Die folgenden Bewertungen kommen von Unterstützern des FFII, die sich in unserem %(ps:Mitwirkungs-System) eingetragen haben. #WmW: Sie können uns helfen, dieser Sammlung weitere Beispiele hinzuzufügen! #Wlr: Sie können sowohl die %(s:TECH)nizität als auch die Qualität des Handels (%(s:DEAL)), den unsere Gesellschaft bei seiner Gewährung eingeht, bewerten. #aeo: höhere Mathematik mit breitem Anwendungsfeld #tlr: Anwendung des Universalrechners auf diverse Aufgaben #mTm: Programmmierung von Spezialgeräten für Information und Kommunikation, z.B. Kartenleser, Mobiltelefon #foj: Steuerung von Maschinen, welche Naturkräfte anwenden, z.B. ABS, Backofen #hWt: Problemlösung hat mehr mit Naturkräften als mit Informatik (Steuerungslogik, Automatentheorie) zu tun #oif: Das Patent lehrt uns etwas neues über Wirkungszusammenhänge von Naturkräften. Diese Erkenntnisse konnten nicht ohne Experimente an Naturkräften gewonnen werden. #nae: selbst nach laschesten Patentamts-Maßstäben ungültig #rbi: gehört ins Gruselkabinett: wertlose Offenbarung, maßlose Blockierwirkung (breite Ansprüche) #nuW: einigermaßen lesenswerte Offenbarung und/oder mäßige Blockierwirkung #SvW: gehört ins Schönheitenkabinett: wertvolle Offenbarung, mäßige Blockierwirkung #rwW: Patente dieser Art sollten erteilt werden: wir alle gewinnen dadurch mehr als wir verlieren #Ptn: Patent #nrn: Anmerkungen # Local Variables: ; # coding: utf-8 ; # srcfile: /usr/share/emacs/site-lisp/phm/app/swpat/swpatpikta.el ; # mailto: mlhtimport@ffii.org ; # login: phm ; # passwd: YYYYY ; # feature: swpatdir ; # dok: swpikmupli ; # txtlang: de ; # multlin: t ; # End: ;